Digital Identity und ePortfolio - Teil 1
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By Mark Buzinkay in Digital Identity Published: Thursday, 14 August 08 - 06:53 AM (GMT +01:00) Last Updated: Friday, 08 August 08 - 08:03 AM (GMT +01:00) |
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In diesem ersten Artikel unseres Blogs "ePortfolio Research" möchte ich gerne eines meiner Themen anreissen: Digital Identity und wie ePortfolio hier eine Rolle spielen kann.
Digital Identity ist eigentlich ein einfaches Konzept, und zugleich etwas ungemein Komplexes. Pierre Levy hat über die kulturellen Aspekte einer digitalen Identität geschrieben, Sherry Turkle forschte über die psychischen Hintergründe einer online Identität. Ich möchte in diesem Artikel aber einen anderen Aspekt zur Sprache kommen lassen, nämlich den der Identifizierung einer virtuellen Person. Klingt ein wenig verwirrend, aber im Web stehen wir vor folgenden Herausforderungen: die Identifikation und Authentifizierung von Nutzern von Web-Diensten.
Auf der technischen Ebene nennen wir das Thema "Digital Identity Management". Wollen wir außer einer bloßen Ausweis-Funktion, sprich qualitativ-hochwertige Aussagen über fremde Nutzer haben, wissen, benötigen, dann können wir mit Login/Passwort-Mechanismen wenig anfangen. Das Anreichern von digitalen Identitäten erfolgt meist im jeweiligen Dienst selbst, da dort User-ID und die spezifischen Daten zugeordnet werden können.
Über das Web verteilt wird's schon schwieriger mit dem Datenaustausch, da sich die Dienste, soweit es der Marktlogik entspricht, nur dann auf einen Datenaustausch einlassen, wenn es den strategischen Absichten dienlich ist. Ein gutes Beispiel ist hier sicherlich Google Friend Connect. Das Gegenteil ist Facebook Connect.
Facebook ist überhaupt ein sehr interessantes Beispiel für digitale Identität. Durch die enorm große Verbreitung, durch die immense Anzahl an Diensten und der Reichhaltigkeit von User-bezogenen Daten ist ein Facebook-Account fast schon ein Ausweis der eigenen Existenz. Zudem fungiert Facebook als Schlüssel zu sehr vielen anderen Diensten, ist also gleichzeitig ein Authentifizierungswerkzeug.
Letzteres möchte auch OpenID sein. Als Dienst-überbreifender Service kann mit einem OpenID-Account auf viele andere Dienste zugegriffen werden (u.a. Wikipedia, del.icio.us, blogger, wordpress.com). Das erspart nicht nur das Managen von Passwörtern, sondern bietet auch eine Art Übersicht, womit sich ein User auseinandersetzt.
Im zweiten Teil (kommt in den nächsten Tagen), möchte ich kurz aufzeigen, wie ePortfolios hier nutzbar gemacht werden können.
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